Ein Bild, das wie eine verborgene Melodie mutig entrinnt. Hinter dem Vorhang schimmert ein Clownsgesicht durch die Farbgewandheit hindurch, als würde ein Lächeln nur auf Atmen warten, Die Zeichengebilde wirken wie eine Kaskade aus Tropfen und Wirbeln; Gelb zieht ins Orangene, Blau bricht sich gegen Grün, Schwarzlinien schneiden scharf wie Gedanken. In dieser Farbmauer blitzen Konturen auf - eine Hand, die einen Stock trägt, eine Andeutung von Form, die mitten im Farbrausch versucht, ernst zu bleiben.
Der Vorhang wirkt hier nicht als Verschluss, sondern als Fenster: Durchscheinend, doch zugleich dichter Schleier, hinter dem sich ein närrischer Blick versteckt. Die Konturen des Clowns scheinen sich zu lösen und wieder zu erkennen, als würden Lachen und Schmerz dieselbe Linie ziehen.
Die Komposition schreit nach Bewegung, als könnte der Stock jeden Moment zu einer Melodie ansetzen, die nur der Raum zwischen den Farbschluchten kennt.
Eine rätselhafte Szene in der Verstecktes sichtbar wird und das Sichtbare sich in einem stillen, verwirrend sanften Zug zurückzieht.